Impressum

Projektdaten

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Auftraggeber Wettbewerb:
Stadt Mülheim a. d. Ruhr/
Hochtief Consult Building Essen
Auftraggeber Vorentwurf:
Immobilienservice der Stadt Mülheim a. d. Ruhr
BGF gesamt: ca. 23.700 qm
Kostengruppe 300+400: ca. 29.300.000 €
Leistungsphasen: 1-2 (2009)
Wettbewerb: 1. Preis

Kultur

Quartierszentrum der Zukunftsschule Mülheim-Eppinghofen

Wettbewerb und Vorentwurf

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Die neue Zukunftsschule in Mülheim-Eppinghofen bildet als prägendes Element den Schwerpunkt für die vorhandene Quartiersstruktur.

Durch die geplanten Wege- und Sichtachsen und Heraus- drehen des Quartierzentrums aus dem Stadtgrundriss entstehen Anlaufpunkte für eine vielfältig vernetzte Weiterbildungs-, Jugend-, Stadtteil- und Seniorenarbeit, wie z.B. das „Jobbüro“, die Bibliothek und Räume für die Jugendhilfe.
Den Auftakt bildet das Quartierszentrum (1) an der Bruchstrasse; ein öffentlicher Weg führt vorbei an der Sporthalle, mündet in einer platzartigen Aufweitung mit den Eingängen der Grund- (2) und Sekundarschule (3) und führt weiter vorbei an der Kindertagesstätte (4) bis in das neue Wohngebiet hinein.
Eine aufgefächerte Anordnung der Gebäudeteile mit einer sich öffnenden Geste zum Umfeld wirkt einladend und bildet so einen Abfolge von Plätzen, Wegen, Stufen- und Rampenanlagen im Inneren des ‚Schulparks am Dichterviertel’.
- Quartierzentrum/Geschäftsstelle (1)
- Kommunaler Sozialer Dienst und offene Kinder- und Jugendarbeit (1)
- Städt. Gemeinschaftsgrundschule am Dichterviertel (2)
- Städt. Gemeinschaftshauptschule an der Bruchstraße/Sekundarschule (Kl. 5–10) (3)
- Kindertageseinrichtung „Menschenskinder“ (4)

Quartierszentrum

Das Quartierszentrum ist funktional organisiert und ermöglicht einen anspruchsvollen und effektiven Lehrbetrieb. Eine klare, ablesbare Gliederung der Funktions-/Nutzungsbereiche,
Gruppenräume, und der Verwaltungsbereiche, spiegelt sich in der Ausformung der Gebäude wieder. Aula und Multifunktionsbereiche werden auf kurzem Wege von den Haupteingängen erreicht. Eine gemeinsam genutzte Bibliothek im 1. Obergeschoss und verschiedene
Werkstatt- und Atelierflächen runden das Raumangebot ab. Der zentrale Aufenthaltsbereich mit seiner Orientierung zum Außenraum, sorgt für eine weitere Entflechtung der Funktionen und dient
gemeinschaftlichen Nutzungen, wie z.B. Cafeteria oder Mensa. Angemessene Aufenthaltsbereiche und Verweilzonen mit gezielten Ausblicken in die Umgebung befinden sich in unmittelbarer Nähe zu den hoch frequentierten Räumen. Die Sporthalle nutzt die topographische Entwicklung, das Dach wird zur Freifläche und nimmt multifunktionale Spielfelder auf. Zusammen mit dem benachbarte Sportplatz – in direkter Nachbarschaft – bekommt der Standort eine neue Qualität für die sportliche Nutzung.

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